Zucchini-Spaghetti

Das ist mein neues Lieblingsessen – super schnell zubereitet, ohne Weizen, nur Gemüse,  macht lange richtig satt und sieht noch gut aus ;-)!

Für das Gericht benötigst du einen Julienne-Schneider – klingt gefährlicher als er tatsächlich ist (bei kleinen Gemüse- oder Obstsorten ist schon ein bißchen Vorsicht angebracht, wegen Schneidegefahr :-)).

So sieht er aus:

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Nicht zu verwechseln mit einem Sparschäler, da ist das Messer glatt – achte auf diese Zacken, die du am Messer-Ende siehst, dann ist es ein Julienne-Schneider.
Ich habe meinen im Rewe gekauft, du findest ihn dort an diesen Kleinkram-Stellwänden, die so im Markt verteilt sind (P.S.: ich werde nicht von Rewe gesponsert, aber ich überlege immer wie du einfach an die Dinge kommst, die ich verwende ☺, vielleicht gibt es die auch bei Penny, Tegut, Aldi etc.).

Dann ist mir aufgefallen, dass ich zwar den Begriff Julienne kenne, aber gar nicht weiß wo er her kommt – Gott sei Dank gibt es Wikipedia – und was soll ich dir sagen – Wikipedia weiß es auch nicht.
Dort steht:
„Julienne ist der Fachbegriff für eine beim Kochen verwendete Schneideart von Gemüse. Dabei wird das Gemüse in sehr feine Streifen geschnitten……
Die erste bekannte Verwendung dieser Bezeichnung findet sich in Francois Massialots Buch Le Cuisinier Royal (1722), die Herkunft des Wortes bleibt jedoch unbekannt. Es könnte sich von den französischen Vornamen Jules oder Julien herleiten.“

Wo auch immer es herkommt, für meine Zucchini-Spaghetti passt es auf jeden Fall ☺

Dann lass uns mal schauen, was ich mit dem Julienne-Schneider angestellt haIMG_2018be….

Für eine Person habe ich folgende Zutaten für die Zucchini-Spaghetti in die Pfanne gehauen:

1 Zucchini
20g Cashewkerne
100 g Cocktailtomaten
6 schwarze Oliven (bitte nicht die gefärbten, sondern echte schwarze Oliven)
1 EL Basilikum-Pesto

Und so geht´s:

Die Zucchini mit einem Julienne-Schneider in Spaghetti schneiden.
Ein bisschen Olivenöl oder Kokosfett erhitzen und die Cashewkerne kurz rösten.
Die Julienne-Streifen dazu geben und einige Minuten unter wenden andünsten.
Cocktail-Tomaten, Oliven und das Pesto unterrühren und noch mal einige Minuten erhitzen.
Auf einem Teller anrichten und mit frischen Basilikum garniert servieren.

Tipp: Wenn du im Pesto den Pecorino oder Parmesan weglässt, ist das Gericht sogar einfach vegan.

 

Hier ist übrigens auch noch das Basis-Rezept für das Basilikum-Pesto.

Ich stelle immer ein kleines Glas her, dann habe ich Vorrat und immer für ein schnelles Essen Pesto parat.
Tipp: Wenn du das Pesto länger aufheben möchtest, dann darauf achten, dass die Pesto-Masse immer mit Olivenöl abgedeckt ist.

Für das Pesto auf Vorrat benötigst du:
Zwei Töpfe Basilikum
3 Zehen Knoblauch
30g. Pinienkerne
2 EL geriebener Parmesan oder Pecorino
3 EL Olivenöl – wenn du es flüssiger haben möchtest, vorsichtig 1-2 EL dazugeben.
Salz und Pfeffer

Und so geht´s:
Die Basilikum-Blätter abzupfen, dann alle Zutaten in einen Mixer geben und gut zerkleinern.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für die Konsistenz einfach ausprobieren – manche mögen es etwas grober, manche lieber sehr fein. Das steuerst du durch die Zugabe von Olivenöl aber auch durch die Länge, in der du das Pesto pürierst.

So, und jetzt noch der Quick-Tipp, was du mit dem Mittelteil der Zucchini anfangen kannst, den du mit dem Julienne-Schneider nicht mehr bearbeiten kannst:IMG_2022

Die Zucchini in Scheiben schneiden, mit Scheiben aus gekochten Kartoffeln in ein wenig Fett anbraten, frische Tomaten in Stückchen schneiden, Schafskäse in Stückchen schneiden und dazu geben. 2 TL Pesto dazu, ein paar Minuten rösten und dann mit frischen Basilikum-Blättern garniert servieren.

So und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Kochen!

 

Guten Appetit!

Deine Claudia

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